< Energie-Lexikon

Regelleistung

Als Regelleistung gilt die Leistung, die benötigt wird, um unerwartete Leistungsungleichgewichte zwischen Energieangebot und Energiebedarf auszugleichen und so die Netzstabilität zu gewährleisten. Dies kann sowohl das Bereitstellen zusätzlicher Leistung (positive Regelleistung) bei Erhöhung der Nachfrage als auch das Vermindern der bereitgestellten Leistung bzw. Erhöhung der Last (negative Regelleistung) bei Nachfragerückgang oder erhöhter Einspeisung umfassen. Die Bedeutung der Regeleistung  nimmt dabei im Rahmen der Umstellung auf Erneuerbare Energien  immer mehr zu, da durch die schwankende Einspeisung von Photovoltaik und Windkraftanlagen Netzinstabilitäten zunehmen. Der Bedarf an Regelleistung wird dabei von den Übertragungsnetzbetreibern Tennet, Amprion, 50Hertz und TransnetBW ausgeschrieben. Man unterscheidet dabei zwischen Primärregelleistung, Sekundärregelleistung und Minutenreserveleistung.

 


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